Idylle mitten in der Stadt? In Braunschweig ist das möglich: Auf dem Löwenwall. Und genau diesen hatte sich das Posaunenwerk für seine zweite Großveranstaltung ausgesucht. Und so bauten sich die Bläserinnen und Bläser ab 13 Uhr auf der grünen Wiese auf, um schließlich nach einer gemeinsamen Probe dem zahlreich erschienenen Publikum das Ergebnis monatelangen Übens in einer Festmusik zu präsentieren.
Durch das Programm führten Landesobmann Jens Paret sowie seine Stellvertreterin Anne-Lisa Hein. Als kleines musikalisches Schmankerl gab es auch Gäste: Eine Schlagzeuggruppe der Städtischen Musikschule würzte akustisch abwechslungsreich mit großer Trommel, Bongos, Pauken sowie allerlei perkussionistischem Gerät. Ein wahrer Ohrenschmaus, der die Zuhörer regelmäßig zu Beifallsstürmen hinriss und die von Bläsern überlassenen Pausen mit für Bläserohren eher ungewohnt unmelodischen Frequenz-Ereignissen verfüllte, die dafür mit rhythmischer Sicherheit und musikalischem Einfallsreichtum überzeugten.
Weiter Gast an diesem Nachmittag: Der Chor der Neuen. Die über 40 Bläserinnen und Bläser aus der Landeskirche Braunschweig, die erstmals bei einem Posaunentag dabei waren, präsentierten sich mit zwei eigenen Stücken. Unter der Leitung von Bildungsreferent Ronald Schrötke musizierten die hörbar gerade dem Ausbildungsstadium Entwachsenen aller Altersstufen dennoch frisch auf und sicherten sich so die besondere Anerkennung aller Anwesenden.
Resumee: Auch auf einem ovalen Platz kann es eine runde Sache geben.
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25.06.2018
Kategorie: Posaunenwerk
