
Liebe Bläserinnen und Bläser,
liebe Chorleiterinnen und Chorleiter,
liebe Freundinnen und Freunde der Posaunenchorarbeit in unserer Landeskirche,
alles muss klein beginnen, auch ein neues Jahr. Auch wenn die Kalender vielleicht schon gut gefüllt sind mit Terminen und Planungen - noch vieles ist offen in diesem Jahr 2012. Nach der Hoch-Zeit der Feste Advent, Weihnachten, Silvester, kehrt der Alltag ein und mit ihm der Blick nach vorne: Was wird das noch junge Jahr bringen? Was kann ich ausrichten?
Das Bibelwort für dieses Jahr, die Jahreslosung 2012, lautet: „Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“
Wer mit seiner kleinen Kraft einen Berg erklimmt, wer eine Pflanze wachsen sieht, oder wer das große Glück hat, Kinder beim Aufwachsen begleiten zu dürfen, dem leuchtet das sofort ein.
Ja, das Kleine und Schwache hat seine Macht. Gerade zu Weihnachten haben wir es wieder gefeiert: Das Schwache kann Macht haben, ein Kind in der Krippe verändert die Welt. Der, der vom Rand der Welt kommt, verändert sie; der, der von unten kommt, hat die Macht, die Maßstäbe zu verkehren. Krippe und Kreuz – Symbole von Armut und Tod werden zu Zeichen des Lebens, der Liebe und der Macht Gottes.
Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig. Auf dem Weg durch das neue Jahr heißt das für mich: Auch ich darf schwach sein, muss nicht immer stark sein. Ich darf frei heraus Gottes Macht und Liebe anerkennend loben: „Ja, ich will singen von der Gnade des Herrn und seine Wahrheit verkünden für und für.“ In diesem Sinne: Vertrau auf Gottes Gnade und trau der eigenen Schwachheit ruhig etwas zu!
Mit herzlichen Grüßen,
Ihr/Euer
Jens Paret
Landesobmann

